Feinmotorikübung im Kindergarten: Perlen auffädeln

​Das ist eine ganz tolle und einfache ​​Übung, um die Feinmotorik im Kindergarten zu üben. Meine Kinder hatten mit dieser Übung immer unglaublich viel Spaß und man kann sie unterschiedlich ausrichten.

​Welche Möglichkeiten gibt es für die Feinmotorikübung im Kindergarten: Perlen auffädeln

​Mir fallen ​3 verschiedene Möglichkeiten ein, wie man das Spiel ausrichten kann:

1.) ohne Vorgabe

Du kannst die Übung dazu nutzen, Dein Kind einfach zu beschäftigen und es selbst entscheiden zu lassen, wie es die Perlen und die Schnürsenkel oder Pfeiffendrähte verwendet.

2.) mit Hinweis auf Ähnlichkeiten (Farbe)

Oder: Du fragst Dein Kind, ob es Unterschiede entdeckt und ob Pfeiffendraht und Kugeln auch etwas gemeinsam haben. Diese Frage zielt darauf ab, dass das Kind die Kugeln nach Farbe sortiert und auf den Pfeiffendraht in der selben Farbe fädelt.

3.) nach vorgegebenem Muster

​Du kannst Muster vorlegen oder malen die Dein Kind dann nachlegt. Zum Beispiel Holzperlen abwechselnd in blau und rot.

Es empfiehlt sich, dieses Lernspiel auf einem Tablett anzubieten, damit die Holzperlen nicht wild davonrollen. Bei kleineren Kindern hilft es sehr, wenn man vorher die erste Perle schon am Pfeifendraht befestigt, damit sie nicht durchrutschen kann.


Feinmotorikübung im Kindergarten: Perlen auffädeln
Feinmotorikübung im Kindergarten: Perlen auffädeln

Diese Fähigkeiten werden angesprochen:


​Farben zuordnen
​Feinmotorik
​Konzentration
​Kreativität

*Lesehilfe: je mehr blau zu sehen ist, desto stärker wird diese Fähigkeit angesprochen.


Feinmotorikübung im Kindergarten: Perlen auffädeln

​Feinmotorik Übung nach Montessori

Ich wünsche Euch und Euren Kindern nun ganz viel Spaß mit dieser Feinmotorikübung,

Eure Stefanie

​​Was haben Eure Kinder so gefädelt?

Habt Ihr Interesse an kostenlosen Vorlagen, um Muster zu legen? Dann schreibt es mir als Kommentar und ich setze mich dran. Dazu habe ich auch schon einiges auf Pinterest gesehen. Ich denke das ist auch eine gute Möglichkeit, um eben einen ersten spielerischen Zugang zu Mustern zu schaffen, um Wiederholendes zu erkennen und eine gewisse Logik anzuregen. Und insgesamt ist es einfach eine schöne Feinmotorikübung im Kindergarten.


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